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Phishing erkennen und vermeiden: So schützt du dich

So prüfst du verdächtige Nachrichten und Anrufe und bekommst sicher Hilfe

Jemand behauptet, dein Konto sei in Gefahr? Klicke nichts an, gib keine Codes weiter und versende kein Geld. Beende das Gespräch, öffne die 21bitcoin App selbst und frag im In-App-Chat nach.

Beim sogenannten Phishing geben sich Betrüger als vertrauenswürdiges Unternehmen aus, zum Beispiel als 21bitcoin. Sie wollen an deine Zugangsdaten oder dein Geld kommen. Dafür nutzen sie gefälschte E-Mails, SMS oder Telefonanrufe.

Diese gefälschten Nachrichten und Anrufe stammen nicht von uns. Der bloße Erhalt bedeutet nicht, dass jemand Zugriff auf dein Konto hat (auch wenn sie das behaupten).

Darum wird dich unser Support niemals bitten

21bitcoin wird dich niemals auffordern:

  • Eine neue Wallet hinzuzufügen, um dein Konto zu „sichern“ oder zu „entsperren“.

  • Geld oder Bitcoin zu übertragen, um es angeblich in Sicherheit zu bringen.

  • Fernzugriff auf dein Handy oder deine App zu erlauben, deinen Bildschirm zu teilen oder Programme wie AnyDesk oder TeamViewer zu installieren.

  • Dein Passwort oder Sicherheitscodes weiterzugeben, etwa einen Code zum Anmelden oder Bestätigen einer Transaktion.

  • Die geheimen Wiederherstellungswörter deiner eigenen Wallet zu teilen, auch Seed Phrase genannt.

Wenn dich jemand dazu auffordert: Brich den Kontakt ab und melde dich im In-App-Chat.

Die offiziellen Kanäle von 21bitcoin

Betrüger können unseren Namen und unser Logo kopieren. Über diese Kanäle erreichst du uns und kannst Informationen prüfen:

  • E-Mail: Unsere offiziellen E-Mail-Adressen enden auf @fior.digital. Der angezeigte Absendername allein reicht nicht aus. Prüfe bei automatisierten E-Mails zusätzlich deinen Anti-Phishing-Code.

  • Website: Unsere Website findest du unter 21bitcoin.app, unser Helpcenter unter help.21bitcoin.app.

  • App: Öffne die 21bitcoin App direkt über das App-Symbol auf deinem Handy. Im Supportzentrum findest du unseren In-App-Chat.

Du bist unsicher, ob eine Nachricht oder ein Anruf wirklich von uns stammt? Öffne die App selbst und frage im In-App-Chat nach. Nutze dafür keinen Link und keine Telefonnummer aus der verdächtigen Nachricht.

So können Betrugsversuche aussehen

„Jemand hat aus der Türkei auf dein Konto zugegriffen“

Ein Betrugsversuch kann so klingen:

„Wir haben einen Zugriff von einem Samsung-Handy aus der Türkei festgestellt. Damit dein Geld sicher bleibt, musst du sofort eine neue Wallet hinzufügen und deine Bitcoin dorthin übertragen.“

Die Geschichte soll dir Angst machen und dich unter Druck setzen. Ein bestimmtes Handy oder Land ist für sich genommen kein Beweis für Betrug.

Erfundenes Betrugsbeispiel: Angeblicher Kontozugriff, Zeitdruck und Aufforderung zum Bitcoin-Versand. Nicht klicken, auflegen und im In-App-Chat nachfragen

Das entscheidende Warnsignal: Du sollst auf Anweisung einer anderen Person Geld senden, eine Wallet hinzufügen oder geheime Daten weitergeben.

Weitere typische Aufforderungen

  • „Eine fremde Wallet wurde hinzugefügt. Rufe sofort diese Nummer an.“
    Rufe die Nummer nicht an. Öffne die App selbst und frage im In-App-Chat nach.

  • „Sag mir den Code, den du gerade erhalten hast.“
    Gib keine Anmelde- oder Bestätigungscodes weiter, auch nicht an angebliche Supportmitarbeiter.

  • „Installiere diese App, damit wir dein Konto sichern können.“
    Installiere nichts auf Anweisung der Person, erlaube keinen Fernzugriff und teile deinen Bildschirm nicht.

So prüfst du eine E-Mail von 21bitcoin

1. Prüfe die vollständige Absenderadresse

  • Echte E-Mails von 21bitcoin kommen ausschließlich von Adressen mit der Endung @fior.digital.

  • Tippe oder klicke in deinem E-Mail-Programm auf den Absendernamen. Je nach Programm musst du anschließend die Details öffnen.

  • Entscheidend ist die vollständige E-Mail-Adresse. Der angezeigte Name „21bitcoin“ oder unser Logo reichen nicht aus.

Die erwartete Absenderendung lautet @fior.digital. Die erfundene Adresse <a href="mailto:support@fior.digital.example" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">support@fior.digital.example</a> hat eine andere Endung. Auch eine passend angezeigte Adresse ist allein kein Echtheitsbeweis.

Wichtig: Absenderangaben können gefälscht werden. Eine passende Adresse allein beweist deshalb noch nicht, dass die Nachricht echt ist.

2. Vergleiche deinen Anti-Phishing-Code

Automatische E-Mails von 21bitcoin enthalten deinen persönlichen Anti-Phishing-Code. Das gilt zum Beispiel für Kaufbestätigungen und E-Mails zum Zurücksetzen deines Passworts.

So vergleichst du ihn:

  1. Öffne die 21bitcoin App direkt über das App-Symbol auf deinem Handy.

  2. Gehe zu Dein Account → Sicherheit → Anti-Phishing-Code.

  3. Vergleiche den Code in der App mit dem Code in der E-Mail.

Der Code fehlt oder stimmt nicht überein? Klicke keine Links an und öffne keine Anhänge. Frag im In-App-Chat nach.

Auch ein passender Code ist kein Grund, ungewöhnliche Aufforderungen zu befolgen. Die Sicherheitsregeln oben gelten immer.

3. Prüfe Supportnachrichten in der App

Du kannst auch echte Supportnachrichten per E-Mail erhalten. Für diese nutzt du eine andere Prüfung:

  1. Öffne die 21bitcoin App selbst.

  2. Öffne das Supportzentrum.

  3. Prüfe, ob die Nachricht dort ebenfalls angezeigt wird. Bei Unsicherheit fragst du direkt dort nach.

Kläre verdächtige Nachrichten und Anrufe über den In-App-Chat. Antworte nicht auf die verdächtige E-Mail und nutze keine Telefonnummer oder Chat-Verlinkung daraus.

So reagierst du auf einen verdächtigen Anruf

Ein bekannter Name auf dem Display, eine österreichische oder deutsche Nummer und Kenntnisse über dich beweisen nicht, wer anruft. Auch Telefonnummern können gefälscht werden.

  1. Lege auf. Du musst dich nicht rechtfertigen.

  2. Öffne die 21bitcoin App selbst. Führe keine Schritte nach Anleitung der anrufenden Person aus.

  3. Frag im In-App-Chat nach. Beschreibe kurz, was passiert ist.

Du kannst zum Beispiel schreiben:

„Ich wurde gerade angeblich von 21bitcoin angerufen. Es ging um einen fremden Zugriff auf mein Konto. Könnt ihr das prüfen?“

Achte auf die Warnung bei Telefonanrufen

Wenn dir die 21bitcoin App eine Warnung zu einem Telefonanruf anzeigt, beende das Gespräch und frag im In-App-Chat nach.

Anruf

Auch ohne Warnung solltest du einen verdächtigen Anruf auf diesem Weg prüfen.

Du hast bereits geklickt oder etwas weitergegeben?

Beende den Kontakt und melde dich sofort bei uns. Sag uns, was passiert ist – auch wenn du noch nicht sicher bist, ob es Betrug war.

Du hast nur einen Link geöffnet

Gib nichts ein, lade nichts herunter und schließe die Seite. Frage bei Unsicherheit im In-App-Chat nach.

Du hast ein Passwort eingegeben oder einen Code weitergegeben

Melde das sofort im In-App-Chat. Ändere ein offengelegtes Passwort direkt über die offizielle App. Wenn du dasselbe Passwort anderswo nutzt, ändere es auch dort.

Du hast Fernzugriff erlaubt oder Software installiert

Trenne das betroffene Gerät vom Internet. Nutze für weitere Hilfe ein anderes, vertrauenswürdiges Gerät und lasse das betroffene Gerät überprüfen, bevor du dort wieder auf Finanzkonten zugreifst.

Du hast Geld oder Bitcoin versendet

Informiere uns sofort. Eine Rückholung ist nicht garantiert.

Du kannst dich nicht mehr anmelden

Du erreichst unseren Support auch über das 21bitcoin Helpcenter. Öffne dort den Chat unten rechts und schildere den Vorfall.

Bewahre die verdächtige Nachricht und vorhandene Screenshots als Nachweis auf. Teile dabei keine Passwörter oder Sicherheitscodes. Bei einem Betrug kannst du außerdem Anzeige bei der Polizei erstatten.

So schaltest du Anrufe von nicht gespeicherten Nummern stumm

Du kannst dein Handy so einstellen, dass Anrufe von nicht gespeicherten Nummern stumm bleiben.

Beachte: Das kann auch erwünschte Anrufe betreffen, etwa von einer Arztpraxis oder einem Lieferdienst. Speichere wichtige Nummern vorher in deinen Kontakten.

iPhone

  1. Öffne Einstellungen → Apps → Telefon.

  2. Wähle Unbekannte Nummern überprüfen → Stummschalten. Je nach iOS-Version heißt die Option Unbekannte Anrufer stummschalten.

Bei der aktuellen Einstellung werden Anrufe von nicht gespeicherten Nummern stummgeschaltet und an die Voicemail weitergeleitet.

Android

Die Bezeichnungen unterscheiden sich je nach Handy. Auf vielen Geräten kannst du so vorgehen:

  1. Suche in den Einstellungen nach Nicht stören oder Bitte nicht stören.

  2. Öffne die Einstellungen für Personen beziehungsweise Anrufe und erlaube Anrufe nur von deinen Kontakten.

  3. Deaktiviere Wiederholte Anrufer zulassen, falls diese Ausnahme eingeschaltet ist.

  4. Aktiviere den Modus Nicht stören.

Prüfe auch, welche weiteren Benachrichtigungen dieser Modus stummschaltet.

Wichtig: „Unbekannte Nummern blockieren“ in der Telefon-App von Google blockiert nur Anrufe mit unterdrückter oder nicht identifizierter Nummer. Nummern, die lediglich nicht in deinen Kontakten stehen, können dich weiterhin erreichen.


Lieber einmal mehr nachfragen: Öffne die 21bitcoin App selbst und kontaktiere uns im In-App-Chat.

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